Nachhaltigkeit heißt Verantwortung übernehmen

Schuld sind die Anderen?

In letzter Zeit wird mir viel zu oft die Schuld bei anderen gesucht. Mal sind es „die Politiker“, mal sind es „die Mitbewerber“, mal sind es einfach nur „die Anderen“, aber immer sind es jedenfalls nicht wir selbst. Ganz ehrlich: ich kann es nicht mehr hören! Wir hätten so viel selbst in der Hand und doch sind wir einfach zu sehr in eingefahrenen Wegen unterwegs, viel zu bequem, viel zu faul, zu was auch immer.

Oder etwa doch nicht?

Doch gerade beim Thema Nachhaltigkeit könnte durch ein Mehr an Verantwortung des Einzelnen sowie jedes Unternehmens erheblich mehr getan werden. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass wir den nächsten Generationen einen lebenswerten Planeten überlassen. Punkt. Je mehr wir uns selbst daran messen, umso schneller ist die kritische Masse an Personen (somit Konsumenten) erreicht, die ein Umdenken erzwingt.

Genauso verhält es sich im Bereich der Unternehmen. Die Menge macht den Unterschied. Kurzfristige Erfolge auf Kosten des Planeten sollten endlich der Vergangenheit angehören. Es gibt so viele USPs, die sich sehr gut mit einer lebenswerten Erde in Einklang zu bringen sind. Also, worauf warten? Vielmehr müsste es heißen: Vision/Stragie haben, Ist-Zustand erheben, Verantwortung übernehmen und Veränderungsprojekte organisieren und umsetzen.

Wie können wir das umsetzen?

Es werden nicht immer die großen (wenn auch wichtigen!) Schritte die ersten sein, die mach nacht. Vielleicht ist auch der ein oder andere Schritt in die falsche Richtung mit dabei, das kann man trotz gewissenhaftester Vorbereitung nie zu 100% ausschließen. Georg Christoph Lichtenberg meinte einmal: „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird. Aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“ Meine Erfahrung zeigt: Veränderungen bringen immer Chancen und werden nie risikolos sein. Nichts zu tun, ist allerdings immer mit Risiko aber selten mit Chancen verbunden!

Im Wesentlichen muss zuerst die Vision bzw. die Strategie klar sein. Es muss feststehen, wie das eigene Unternehmen wahrgenommen werden soll, wo die eigenen Kernkompetenzen liegen, wie man diese in Einklang mit dem Nachhaltigkeitsgedanken bringen kann und wo daraus abgeleitet die wesentlichen USPs liegen. Im Anschluss heißt es zuerst wie bereits oben angedeutet den Ist-Zustand zu erheben. Alle Fakten müssen zusammengetragen und auf den Tisch gebracht werden. In dieser Phase ist es wesentlich zu verstehen.

Im Anschluss daran folgt die Bewertung. Wo liegt Verbesserungspotential, wo muss eventuell noch gänzlich umgedacht werden, um der strategischen Ausrichtung genüge zu tun und wo ist bereits das allermeiste auf Schiene? Die meiste und härteste Teil der Arbeit kommt dann zum Schluss. Es müssen Projekte aufgesetzt werden, die die notwendigen Veränderungen vorbereiten, einleiten und umsetzen. Hier gilt es immer wieder Bedacht darauf zu nehmen, dass dem Unternehmen die Wende zu mehr Nachhaltigkeit gelingt und von internen Stakeholdern (z. B. Management, Belegschaft) wie auch den externen Stakeholdern (z. B. Kunden) unterstützt bzw. als Mehrwert wahrgenommen werden.

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